So pflegst du Kinderkleider, ohne dass sie Form oder Farbe verlieren

Kinderkleider führen ein echtes Leben. Sie sitzen im Autositz, streifen an Spielplatzbänken entlang, sammeln auf Geburtstagen Krümel und sollen beim nächsten Tragen trotzdem schön aussehen.

Die sicherste Pflegeroutine ist einfach: Etikett lesen, schonend waschen, geduldig trocknen und Besätze oder Stickereien mit etwas mehr Sorgfalt behandeln.

Zuerst das Etikett lesen

Jeder Stoff verhält sich anders. Baumwolle, Mesh, Strick, Stickerei und Applikationen brauchen unter Umständen unterschiedliche Temperaturen oder Trocknungsarten. Das Pflegeetikett des Produkts ist immer die erste Regel.

Auf links waschen

Wenn du ein Kleid auf links drehst, schützt das Prints, Stickereien und Oberflächenstrukturen. Verwende ein mildes Waschmittel und belade die Maschine nicht zu voll, damit das Kleidungsstück genug Platz hat.

Empfindliche Teile im Wäschesack waschen

Mesh, Spitze, Schleifen, weicher Strick und kleine Zierbesätze sind in einem Wäschesack besser aufgehoben. Er verringert die Reibung und hilft, dass die Details schön bleiben.

Liegend oder schonend hängend trocknen

Hohe Hitze kann die Form verändern, vor allem bei Strick oder elastischen Bereichen. Bring das Kleidungsstück in feuchtem Zustand in Form und trockne es je nach Pflegeetikett liegend oder auf einem weichen Bügel.

Mit genug Platz aufbewahren

Puffärmel, Tüll, Schleifen oder wattierte Details nicht unter schwerer Kleidung zerdrücken. Ein wenig Platz im Kleiderschrank hält die Silhouette länger frisch.

Kleine Flecken schnell behandeln

Tupfen statt reiben. Behandle den Fleck vor dem Waschen behutsam und verzichte auf aggressive Bleichmittel, sofern das Pflegeetikett sie nicht erlaubt.

Gute Pflege sorgt dafür, dass ein Lieblingskleid länger getragen werden kann. Das ist gut für das Kleidungsstück – und für das Kind, für das es längst ein Teil seiner kleinen Welt ist.